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Frühling in Unterinn in der Gemeinde Ritten
Frühling in Unterinn in der Gemeinde Ritten
© Sophie Pichler

Aufblühen am Sonnenplateau

Die Urlaubssaison am Ritten startet mit den Erlebniswochen ab 1. April und hält viele besondere Aktivitäten bereit. Und eine Ostereier-Künstlerin zeigt ihr Können.

„Hier auf dem Ritten ist es göttlich, schön und behaglich.“ Wenn einer die Seele einer Landschaft deuten konnte, dann Sigmund Freud. 100 Jahre nach Freud erfreut Südtirols schönster Aussichtsbalkon moderne Sommerfrischler mit allerbesten Aussichten, einmaligen Genussmomenten – und interessanten Menschen. Brotbackkurs, geführte Genusswanderungen in der Natur, auf den Spuren von Kräutern wandeln, die heilende Bienenluft schnuppern oder mit der RittenCard kostenlos Seilbahn fahren, Bozen erkunden Museen besuchen: Das Frühjahr erleben können Besucher des Sonnenplateaus mit den Angebotswochen ab 1. April. 7 Übernachtungen inklusive Frühstück sind bereits ab 245 EUR/ Pers. buchbar. Infos unter https://www.ritten.com/de/hotel-unterkuenfte/angebote.html

Nach dem Fest ist vor dem Fest: die Ostereier-Künstlerin Heidi Rauch-Ramoser vom Ritten
Mit dem Malen hat Heidi Rauch mit 14 Jahren begonnen. Später wurde sie Glasdekorateurin. Vor 17 Jahren begann sie dann mit der Ostermalerei. Heute bemalt die Anfang 60-Jährige etwa 100 Ostereier im Jahr. „Los geht’s gleich nach Weihnachten“, erzählt sie. „Pro Ei brauche ich etwa drei Stunden.“ Welche Eier eignen sich am besten? Enteneier! Weil ihre Oberfläche glatt wie Porzellan ist. Hühnereier dagegen sind poröser, und man kann sie weniger detailliert bemalen. Die Arbeitsschritte sind immer gleich: „Ich färbe die Eier mit Zwiebelschalen dunkel, denn auf der Grundierung heben sich die Farben besser ab. Hauptsächlich male ich mit den Farben Weiß und Gold. Nur für Gesichter benutze ich andere Farben. Die Farben werden mit der Tuschefeder aufgetragen“, erzählt die Künstlerin. „Ich male viele Motive mit christlichem Bezug, wie die Mutter Gottes mit Kind, den guten Hirten oder auch die Auferstehung Jesu. Wer die Eier betrachtet, soll darüber nachdenken, woher der Brauch der Ostereiermalerei kommt: Ostern bedeutet nicht nur Frühlingserwachen, sondern steht als Symbol für Auferstehung, für neues Leben.“ 

Übrigens: Während der „Muse“, der neu ins Leben gerufenen Gemeinschaftsausstellung von KünstlerInnen zum Erhalt der Rittner Handwerkstradition, stellt Heidi Rauch ihre Kreationen aus. Die Termine sind am 14., 16. und 18. April 2022 in Oberbozen im Park des Hotel Post Victoria, am 30. Juli an Ritter Bahn-Haltestelle „Lichtenstern“ und am 10. September in Klobenstein jeweils von 10 bis 18 Uhr.

Weitere Infos: www.ritten.com