Newsletter

Reisenews

Zwischen dem Kaunertal und dem Pitztal leben über 1000 Steinböcke. Sie bilden die größte Steinbockkolonie der Ostalpen.
Zwischen dem Kaunertal und dem Pitztal leben über 1000 Steinböcke. Sie bilden die größte Steinbockkolonie der Ostalpen.
© Naturpark Kaunergrat, Wolfgang Schranz

Steinböcke und die schönste Sackgasse im Kaunertal

Wanderern stehen hier 75 gut beschilderte und abwechslungsreiche Wege zur Verfügung. So kann man unbeschwert Neues in den Weiten der Tiroler Bergwelt entdecken, zum Beispiel das Reich des Steinbocks.

Die Naturpark- und Gletscherregion hat nicht nur eine vielfältige Pflanzenwelt mit Almrosen, Edelweiß, Silberwurz, Zirben-Urwäldern und seltenen Torfmoosen zu bieten, sondern ist auch ein idealer und gesunder Lebensraum für Wildtiere wie Steinböcke, Murmeltiere, Gämsen sowie rund 1100 Schmetterlingsarten und die seltene „Braunelle“, den Urtyp der Honigbiene. Über 1000 Steinböcke leben hier in der malerischen Bergwelt, präzise der Alpensteinbock (Capra ibex). Sie bilden die größte Steinbockkolonie der Ostalpen. Immer auf der Suche nach den sonnigsten Plätzen und genügend Futter, wechseln die Steinböcke zwischen den Bergen des Kaunertals und des Pitztals. Die meiste Zeit entdeckt man sie mit Sicherheit im Kaunertal, auf dem Kaunergrat, entlang der Gletscherstraße, oder im Bereich der Staumauer des Gepatschstausees, auf dem sogenannten „Steinbock-Hang“. Auch hier gilt: mit Abstand und in Ruhe bestaunen. Junge Urlauber begleitet übrigens der Steinbock „Kauni“ entlang der Gletscherstraße – und lädt zu einem Detektivspiel mit vielen spannenden Rätseln ein. Radfahrer und Motorradfahrer wissen die wohl „schönste Sackgasse der Alpen“ zu genießen. Hier ist man unter sich, die Kaunertaler Gletscherstraße führt auf 26 km und mit 29 Kehren bis hinauf zum ewigen Eis.

Weitere Infos: www.kaunertal.com