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Aktuelle Beiträge

Medizin | Gastroenterologie

Reizdarmsyndrom: Der Patient braucht Ihre Führung

Das Reizdarmsyndrom ist eine Ausschlussdiagnose. Hier kommt es darauf an, dem Patienten zu vermitteln, dass er trotz unauffälliger Untersuchungen doch eine klar zu benennende Krankheit hat. Die Behandlung orientiert sich am individuellen Fall und umfasst neben Lebensstil-Modifikationen auch medikamentöse Optionen. Dabei darf man dem Patienten ruhig auch mit optimistischer Haltung entgegentreten.

Interview mit Prof. Dr. med. Joachim Labenz, Siegen

Welche organischen Erkrankungen gilt es vor der Diagnose eines Reizdarmsyndroms auszuschließen? Wie kann man hier im Einzelfall möglichst effektiv und zielführend vorgehen?
Prof. Dr. med. Joachim Labenz: Im ersten Schritt muss man schauen, was das Hauptproblem des Patienten ist. Ist es die Verstopfung? Der Durchfall? Oder ein Blähbauch? Am schwierigsten liegt der Fall, wenn ein Patient chronischen Durchfall hat, das heißt, mindes­tens dreimal am Tag wässrige Stühle. Dann hat man es in der Regel nicht mit einem Reizdarmsyndrom zu tun, sondern mit einer anderen Störung – da gibt es mindes­tens 50 verschiedene Möglichkeiten. Hier ist die...

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Medizin | Allgemeinmedizin

Blutdruck im Alter: Je höher – desto besser?

Das Sterberisiko von älteren Personen mit Bluthochdruck hängt stark von dem Faktor „Gebrechlichkeit“ ab. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie. Bei stark gebrechlichen Personen könnte ein...

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Medizin | Allgemeinmedizin | Diabetologie

Prädiabetes gefährlicher als angenommen

Prädiabetes ist nicht einfach nur als eine „letzte Warnung“ vor der eigentlichen Diabetes-Diagnose zu verstehen, denn bereits die Vorstufe zum Diabetes mellitus erhöht das Risiko für schwerwiegende...

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Medizin | Psychiatrie

Dr. Katharina Grobholz

Long-/Post-Covid-Syndrom: Psychiatrische Manifestationen

Die Differenzialdiagnose von psychischen Beschwerden nach einer SARS-CoV-2-Infektion ist mitunter sehr schwierig und nicht immer mit letzter Sicherheit möglich. Zu bedenken sind neben Symptomen im...

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Onkologie | Osteoonkologie

Prof. Dr. med. Hans Roland Dürr

Osteosarkom: Diagnostik – Therapie – Prognose

Mit zwei bis drei Erkrankungsfällen pro einer Million im Jahr gehört das Osteosarkom zu den seltenen malignen Erkrankungen. Seit Einführung der Chemotherapie hat sich die Prognose deutlich verbessert....

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Medizin | Allgemeinmedizin

COVID-19: Welcher Patient profitiert von einer Antikoagulation?

Zu den häufigen Todesursachen einer COVID-19-Infektion zählen Lungenembolien und Thrombosen. Um erkrankte Patienten davor zu schützen, gilt es, Risikopatienten zu erkennen und individuell angemessene...

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Reise | Kulturblick

Das Prinzip der Unschärfe

Im Februar 2022 wird Gerhard Richter 90 Jahre alt. Bis heute gehört der gebürtige Dresdner weltweit zu den einflussreichsten und teuersten Künstlern. Sechs Jahrzehnte lang schlug er in seinem...

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Medizin | Psoriasis | Dermatologie

GPP auf Schulter einer Patienten

GPP: Ein Silberstreif am Horizont

Generalisierte Pustulöse Psoriasis (GPP) ist eine sehr seltene Erkrankung der Haut, die häufig bei Patienten mit Psoriasis vulgaris vorkommt. Klinisch treten massenhaft Pusteln auf, die steril sind...

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Medizin | Neurologie

Jogger

Ausdauersport verlangsamt Fortschreiten der Parkinson-Erkrankung

Eine aktuelle Studie zeigt: Ausdauersport verbessert die funktionelle und strukturelle Plastizität der für die Planung, Ausführung und Kontrolle von Bewegungen zuständigen Hirnregionen und wirkt so...

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Medizin | Biopharmazeutika | Neurologie

Prof. Angela M. Kaindl

Genersatztherapie: Neue Option bei Spinaler Muskelatrophie

Eine Real-World-Studie untersuchte an 76 Kindern die viel diskutierte Frage, ob die Genersatztherapie mit Onasemnogene Abeparvovec für Patienten über 8 Monate oder für mit Nusinersen vorbehandelte...

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