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Panorama Tel Aviv
Seiner hohen Dichte an Bauhaus-Architektur hat Tel Aviv den Beinamen „Weiße Stadt“ zu verdanken.
© Dana Friedlander_IMOT

100 Jahre Bauhaus – Eröffnung des White City Centers in Tel Aviv

Neues Besucherzentrum für Architekturfans im Liebling-Haus eröffnet

Seit Mitte September haben Architekturfans in der Mittelmeermetropole Tel Aviv eine neue Anlaufstelle: Das White City Center (WCC) im Liebling-Haus hat als neuer offizieller Bauhaus-Informationspunkt der Stadt seine Pforten geöffnet. Die Institution wurde Ende 2015 von der Stadtverwaltung Tel Aviv zusammen mit der deutschen Bundesregierung ins Leben gerufen, um das Bauhaus-Kulturerbe Tel Avivs zu bewahren und Besuchern zugänglich zu machen. Diese finden hier künftig Informationen und Tour-Angebote zum UNESCO-Welterbe „Weiße Stadt“. Das Haus des Ehepaars Tony und Max Liebling wurde 1936 vom Architekten Dorv Karmi im Internationalen Stil entworfen.

Deutschland feiert 2019 die Gründung der stilbildenden Kunstschule durch Walter Gropius im Jahre 1919 in Weimar. Die weltweit größte Sammlung an Bauhaus-Gebäuden findet sich jedoch im israelischen Tel Aviv. Ab den 1930er-Jahren errichteten jüdische Architekten hier rund 4.000 Bauwerke im Bauhaus- und Internationalen Stil. Dieser Dichte an ikonischen Bauten, die seit 2003 zum Unesco-Welterbe gehören, hat Tel Aviv den Beinamen „Weiße Stadt“ zu verdanken.

Infos:  whitecitycenter.org