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Medizin

Bauarbeiter reparieren eine Straße im Sonnenschein
Wer beruflich bedingt einer hohen UV-Exposition ausgesetzt ist oder war, kann eine eventuell auftretende aktinische Keratose als Berufskrankheit anerkennen lassen.
© Colourbox

Aktinische Keratosen als Berufskrankheit?

Aktinische Keratosen sind Frühformen von hellem Hautkrebs, die behandelt werden müssen. Sind sie Folge einer berufsbedingten UV-Belastung, übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten.

Menschen, die viel im Freien arbeiten, beispielsweise Beschäftigte im Straßenbau und Baugewerbe oder in der Land- und Forstwirtschaft, sind besonders gefährdet, an UV-bedingtem hellen Hautkrebs und seinen Vorstufen zu erkranken. Plattenepithelkarzinome oder mehrere bzw. ausgedehnte aktinische Keratosen sowie der Morbus Bowen können als Berufskrankheit (BK Nr. 5103) anerkannt werden, wenn diese infolge einer beruflich bedingten UV-Belastung aufgetreten sind – auch noch im Rentenalter.

Bei einer Anerkennung als Berufskrankheit übernimmt die Berufsgenossenschaft alle notwendigen Kosten für die hautärztliche Versorgung, auch für manche Therapieverfahren, die im Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten sind.

Quelle: BVDD