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Eine Bilderreise durch China – Visionen eines Landes

Ren Hang, Untitled 22, 2012

© Courtesy of the Estate of Ren Hang & Blindspot Gallery

 

About Us. Junge Fotografie aus China

Noch bis 29. Januar 2021

Eine vielbeachtete Fotografie-Ausstellung der Alexander Tutsek-Stiftung in München entführt Besucher dieser Tage ins ferne Reich der Mitte. Gezeigt werden 70 Werke junger, bekannter Star-Fotografen und in Europa erstmals vorgestellter junger Künstler.

Wie sehen Bilder einer sich radikal wandelnden Gesellschaft aus? Hin- und hergerissen zwischen den in der Kindheit und Jugend gesammelten Erfahrungen, ihrer Herkunft aus einem oft ländlich geprägten Umfeld und den neuen Herausforderungen, die ein Leben in Megastädten wie Peking, Shanghai oder Chengdu mit sich bringen, erzählen die Arbeiten von den höchst individuellen Lebenswelten der Künstler*innen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Themen kreisen unter anderem um Selbstwahrnehmung, subjektive Erfahrungen und alltägliche Lebensformen. Fast alle Gattungen von Porträt-, Landschafts- und Dokumentarfotografie bis hin zur experimentellen Fotografie und künstlerischen Fotoinstallationen sind vertreten und geben einen Eindruck von der Bandbreite, der in der Ausstellung vertretenen Positionen.

Die Ausstellung vereint mit Preisen vielfach ausgezeichnete, international gezeigte Künstler wie u.a. Yang Fudong (documenta 11, Venedig Biennale 2007), Ren Hang (1987 – 2017, Maison Européenne de la Photographie, C|O Berlin) oder Jiang Pengyi (DSL Collection, Paris; UniCredit Art Collection) neben im Westen noch unbekannteren ‚Newcomern', wie u.a. Liang Xiu (eine der wenigen weiblichen Künstlerinnen in China, die mit dem Medium der Fotografie arbeiten) oder Wang Ningde, dessen Schwarz-Weiss Fotografien eine Welt jenseits des modernen China widerspiegeln. Sie alle ermöglichen einen Einbilck in dieses pulsierende Land zwischen Traum, Rausch und Wirklichkeit.