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Klassik kompakt: "Treasures" von Güher und Süher Pekinel

Treasures

»Güher und Süher Pekinel – TREASURES« enthält neben 7 CDs auch 4 DVDs und 2 Blue-ray.

© Arthaus Musik

Güher und Süher Pekinel

Güher und Süher Pekinel

© Tanja Niemann

ZU GEWINNEN

gibt es 3 Ausgaben der Special Edition TREASURES  von Güher und Süher Pekinel im Wert von je 149,95  EUR.
Wie? Klicken Sie hier und füllen Sie das Teilnahmeformular aus
Teilnahmeschluss ist der 19.Dezember 2018

 

Güher und Süher Pekinel – Weltklasse an 2 Klavieren

Die Zwillingsschwestern Güher und Süher Pekinel zählen zu den gefragtesten Klavierduos weltweit. Jetzt überraschen die beiden Pianistinnen die Musikwelt mit einer Schatzkiste, die die Highlights der Kompositionen für zwei Klaviere enthält, darunter zahlreiche Orchesterstücke und eigens für die beiden Schwestern geschriebene Adaptionen.

Zugleich ist TREASURES auch so etwas wie das musikalische Vermächtnis dieses einzigartigen Klavierduos, das auf fast telepathische Weise musikalisch kommuniziert. Die Special Edition »Güher und Süher Pekinel – TREASURES« (Label Arthaus) enthält neben 7 CDs auch 4 DVDs und 2 Blue-ray mit Klavierwerken für vier Hände sowie zahlreiche legendäre Klavierkonzerte des Duos u. a. mit dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta, dem Englisch Chamber Orchestra unter Sir Collin Davis, dem Philharmonia Orchestra unter Sir Neville Marriner, dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Marek Janowski.

Diese Schatztruhe enthält alle relevanten Einspielungen dieses Klavierduos: Zur Erstveröffentlichung kommen die von Leonard Bernstein eigens für Güher und Süher Pekinel adaptierten Symphonischen Tänze für zwei Klaviere und Schlagzeug aus der West Side Story, aufgenommen mit den Perkussionisten der Berliner Philharmoniker Raphael Haeger und Simon Rössler (live vom Borusan American Festival, 2015). Auch die hintergründige Ciaconna von Krzysztof Penderecki wurde für das Klavierduo Pekinel verfasst – man mag gar nicht mehr aufhören, dem Spiel dieser Ausnahmekünstlerinnen zu lauschen. Denn sei es ein Klavierkonzert von Bach oder Bruch, Mendelssohn oder Mozart; seien es die Sonaten von Brahms und Bartók, Milhauds fantastische Scaramouche-Geschichten, Ravels Rhapsodie Espagnole, Schuberts sehnsüchtige vierhändige Fantasie, seien es die Preziosen von Debussy, Liszt, Saint-Saëns´ Karneval der Tiere oder – last but not least – Lutoslawskis Paganini-Variationen.
So unterschiedlich die Stücke, so individuell die Interpretationen sein mögen, eines eint sie alle: Es ist jener Glanz von innen, der sich beim Hören unweigerlich nach außen wendet und mal samten, mal gleißend strahlt.

Weitere Infos: arthaus-musik.com 
www.treasures-pekinel.com

Zu den Künstlerinnen: 

Güher und Süher Pekinel verbrachten ihre Kindheit gemeinsam in Istanbul, gaben im Alter von neun Jahre ihr erstes gemeinsames Konzert mit Orchester (in Ankara, mit einem Mozart-Klavierkonzert), gingen dann gemeinsam nach Paris, auf das Conservatoire, wo sie – wiewohl beide solistisch – bei Yvonne Loriod studierten. Von dort zogen sie weiter nach Deutschland, auf ein Internat im Odenwald, dann an die Frankfurter Musikhochschule (wo sie neben dem Unterricht bei August Leopolder auch noch Zeit fanden, Vorlesungen bei Max Horkheimer anzuhören und im kleinen Kreis Theodor W. Adornos ästhetischen Theorien zu lauschen), bis schließlich der wohl wichtigste künstlerische Schritt erfolgte: Auf persönliche Einladung Rudolf Serkins studierten die beiden jungen Damen am Curtis Institute of Music in Philadelphia, jenem Ort, der so viele Talente schon vor ihnen herausgebracht hatte, und arbeiteten während dieser Zeit mit Claudio Arrau und Leon Fleischer zusammen.

Wenig Wunder, dass sie ihren Master an der Juilliard School und an der Musikhochschule in Frankfurt jeweils mit Auszeichnung absolvierten. Der entscheidende Punkt in ihrer damals noch jungen Karriere war dann unweigerlich mit dem Namen Herbert von Karajan verbunden. 1984 lud der Titan die beiden Schwestern zu den Salzburger Festspielen ein: der berühmte Ritterschlag. Und zugleich der Startschuss zu einer internationalen Karriere, die Güher und Süher Pekinel in alle bedeutenden Musikzentren der Welt führte und zu dessen Höhepunkten das in 28 Ländern übertragene Eurovisionskonzert mit den Wiener Philharmonikern, eine ausgedehnte Tournee mit dem Israel Philharmonic unter Zubin Mehta sowie eine Europatournee mit dem Jacques Loussier Trio zählten. Die Pianistinnen sind regelmäßig zu Gast bei renommierten Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Royal Cocertgebouw Orchestra u.a.